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Proteine, Emollientien und Feuchthaltemittel, also das PEH-Gleichgewicht

PEH-Gleichgewicht. Sie haben einmal darüber sicherlich gehört. Wissen Sie jedoch, worum es hier eigentlich geht? Lernen Sie näher die Inhaltsstoffe kennen, dank denen Sie Ihren Haaren ein gesundes und natürliches Aussehen verleihen können.

Friseure sind der Meinung, dass das PEH-Gleichgewicht der Schlüssel zu schönen Haaren ist. Das ist das Geheimnis ihres gesunden und tadellosen Aussehens. Das PEH-Gleichgewicht ist trotz allen Anscheins nicht schwierig – Sie müssen einfach mehr über Proteine, Emollientien und Feuchthaltemittel erfahren und ihre Rolle in der Haarpflege kennenlernen.

PEH-Gleichgewicht, also Proteine, Emollientien und Feuchthaltemittel

Diese Abkürzung bezieht sich auf drei Gruppen von Inhaltsstoffen, die für unsere Haare sehr wichtig sind.

  1. PROTEINE – sind Eiweiße mit unterschiedlich großen Molekülen, die die Haare revitalisieren und regenerieren.
  2. EMOLLIENTIEN – in dieser Gruppe befinden sich Öle und Substanzen, die eine okklusive Schicht hinterlassen und die Hydrolipid-Schicht stärken, was vor dem Feuchtigkeitsverlust schützt.
  3. HUMECTANTS (FEUCHTHALTEMITTEL) – beugen dem Feuchtigkeitsverlust vor und wirken feuchtigkeitsspendend. 

Sie sind nicht zufällig. Unsere Haare brauchen alle diese Elemente. Wir müssen ihnen Proteine, Emollientien und Feuchthaltemittel liefern, aber die Menge muss den Bedürfnissen der Haare entsprechen, was natürlich vom Haartyp abhängt:

  • geschädigte Haare brauchen mehr Proteine,
  • trockene Haare brauchen Feuchthaltemittel,
  • krause Haare brauchen Emollientien.

Proteine in der Haarpflege

Wir beginnen mit den Proteinen. Das ist der Baustoff unserer Haare, deshalb sind sie für sie die beste Rettung. Sie regenerieren eventuelle „Löcher“ in der Haarstruktur und verleihen den Haaren ein gesundes Aussehen. Wir haben natürlich ein paar Arten von Proteinen, und der Unterschied zwischen ihnen liegt vor allem in der Größe der Moleküle. Es lohnt sich, diese Proteine zu verwenden, die unsere Haare momentan brauchen.

➤ Hochmolekulare Proteine = Haare mit hoher Porosität

Sie sind am größten, deshalb können sie in die Haarstruktur tief nicht einziehen. Solche Proteine werden für extrem geschädigte Haare empfohlen – sie glätten dann die Haare und versorgen sie mit Feuchtigkeit. Zu den hochmolekularen Proteinen gehören:

Weizenproteine, Milchproteine, Seideproteine, Haferproteine, Sojaproteine, Elastin und Kollagen, Eigelb (Hit unserer Omas!).

➤ Hydrolysierte Proteine = Haare mit normaler Porosität

Diese Proteine haben mittelgroße Moleküle, denn sie sind hydrolisiert. Sie können also in die Haarstruktur tief einziehen und die Haare von innen regenerieren. Sie werden vor allem für die Haare mit normaler Porosität empfohlen. Zu dieser Gruppe gehören u.a.

hydrolisierte Weizenproteine, hydrolisiertes Keratin, hydrolisierte Seide, hydrolisiertes Kollagen, hydrolisiertes Elastin.

➤ Aminosäuren = Haare mit geringer Porosität

Das sind die kleinsten Proteine, die tief einziehen und die Haare intensiv von innen regenerieren können. Die beliebtesten Aminosäuren in der Haarpflege sind:

Cystein, Arginin, Alanin, Methionin.

WICHTIG! Wenn Sie den Haaren zu viel Proteine liefern, können Sie dann ihren Zustand verschlechtern. Das passiert am häufigsten dann, wenn wir die Haare schnell regenerieren wollen und häufig Produkte mit Proteinen verwenden. Die Haare sind dann kraus und strohig, was wir in der Regel mit geschädigten Haaren assoziieren. Wir greifen dann wieder nach Proteinen, was den Zustand der Haare keinesfalls verbessert.

Feuchthaltemittel in der Haarpflege

Das ist die zweite, wichtige Gruppe von Substanzen in der Haarpflege. Das sind Substanzen, die Feuchtigkeit absorbieren und zugleich dem Feuchtigkeitsverlust vorbeugen. Sie sind besonders wichtig für trockene Haare.

Die beliebtesten Feuchthaltemittel sind:

Milchsäure, Honig, Glyzerin, Panthenol, Urea, Hyaluronsäure, Leinsamengel, Aloe-Vera-Saft, Vitamin E, Propylenglykol.

Sie sollten jedoch nicht vergessen, dass Feuchthaltemittel keine feuchtigkeitsspendenden Eigenschaften haben. Sie können nur dann Feuchtigkeit spenden, wenn Sie sie zusammen mit Emollientien verwenden.

Emollientien in der Haarpflege

Emollientien sind bei der täglichen Pflege ebenfalls wichtig! Unsere Haare brauchen Emollientien, denn sie schützen die Haare vor äußeren Faktoren und beugen dem Feuchtigkeitsverlust vor. Emollientien braucht jeder Haartyp, deshalb sollten Sie natürliche Öle oder andere Produkte, die Emollientien enthalten, regelmäßig verwenden.

Emollientien, die in der Haarpflege verwendet werden:

natürliche Öle (Arganöl, Mandelöl, Jojobaöl, Avocadoöl, Traubenkernöl, Sonnenblumenöl, Baumwollsamenöl, Olivenöl und viele andere), Buttersorten (Sheabutter, Mango-Butter, Kakao-Butter), Fettalkohole, Wachse, z.B. Bienenwachs, Paraffin und Silikone.

Emollientien sind sehr wichtig, denn sie:

  • beugen dem Feuchtigkeitsverlust vor,
  • glätten und machen die Haare weich,
  • verleihen den Haaren einen schönen Glanz,
  • erleichtern die Kämmbarkeit,
  • schützen vor schädlichen Faktoren.
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